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Wieso gibt es keine direkte Journal-Einträge über die Supportseite?


Bevor die große Umstellung in Juni 2010 war, konnte ein Finder eines Buches über die Supportseite sofort einen 100% anonymen Journal-Eintrag machen. Doch nach der Umstellung sind verschiedene Änderungen im System gemacht worden, womit das leider nicht mehr so möglich war. Im wesentlichen liegt es darin, dass die Prozedur, um einen anonymen Journal-Eintrag auf BookCrossing.com zu machen, einfach zu kompliziert gestaltet ist – ins besondere wegen den Pflichtfeldern zu Land/Region und Stadt. Eine entsprechende API wurde (mir) leider bis heute auch nicht zur Verfügung gestellt.

Nachdem nach gut einem Jahr nichts in dieser Richtung passierte und wir feststellen mussten, dass die Quote der anonymen Journal-Einträge rapide zurück gingen, habe ich (= Wyando) ein neues System auf der Supportseite eingerichtet, wo diese Bücher einfach anonym gemeldet werden konnte… und ich per Hand diese bei BookCrossing.com nachgetragen habe.

Dieses Spielchen habe ich dann gut 14 Monate mitgespielt (und dabei ca. 2376 Journal anonym per Hand eingetragen habe), bevor ich das System nochmals angepasst habe, da ich keine Lust mehr hatte, diese Arbeit auf mich zu nehmen. Inzwischen ist es so, dass der Finder darauf hingewiesen wird und ggf. sich eine kleine Hilfestellung anschauen kann, um danach selbst einen, nach Wunsch anonym, Journal-Eintrag auf BookCrossing.com zu machen.

Das ganze funktioniert erstaunlich gut. (War es also doch nur “faulheit”?). Gleichzeitig kann ich jetzt aber auch feststellen, wenn eine BCID über die Supportseite eingegeben wurde, ob dazu auch einen Journal-Eintrag geschrieben wurde. Falls nicht, mach ich für diese Bücher einen kleinen Hinweis, dass das Buch trotzdem gefunden wurde. Vom Aufwand her ist das ganze wesentlich entspannter als die Zeit, wo ich jeden einzelnen Eintrag nachgetragen habe, weil es hierbei nur um ca. 30% der eingegebenen BCIDs handelt und ich dabei immer den gleichen Hinweis auf den Standort der Supportseite (Köln) eintragen kann.

Nichtsdestotrotz ist das ganze auch nur eine Art Zwischenlösung. Das Hauptproblem ist und bleibt die Prozedur auf BookCrossing.com für anonyme Journal-Einträge, die dringendst vereinfacht werden sollte…

Wie erfahre ich, ob eines meiner Bücher gefunden wurde?


Vorausgesetzt, der Finder ist so nett einen Journal-Eintrag zu machen, bekommst Du automatisch eine e-Mail an die Adresse, die Du bei Deiner Anmeldung angegeben hast. Falls es es sich dabei um eine eher selten genutzte Adresse handelt, solltest Du dieses Postfach vielleicht einfach mal wieder öfter prüfen.

Wenn Du keine Flügel hast, wirst Du 1x am Tag eine Zusammenfassung erhalten, von deinen Büchern, die gefunden wurden UND einen Journal-Eintrag bekommen haben.

Wenn Du Flügel hast, kannst Du es in deinem Profil so einstellen, dass Du eine Email pro gefundenen Buch bekommst, WENN ein Journal-Eintrag geschrieben wurde.

Was ist der Unterschied zwischen einer Release-Notiz und einem Journal-Eintrag?


Historische Definition:
Ron Hornbaker, der Gründer von BookCrossing.com, definierte es damals so, dass Bücher, die Du jemandem gibst, den du kennst, mit einem Journal-Eintrag versehen werden sollen. Ist der Empfänger unbekannt, machst Du eine Release-Notiz.

Und im Grunde trifft das der Kern der Sache.
Wenn Du ein Buch also in einem Café oder auf einer Parkbank freilässt, ist es ein Buch in der Wildnis, und Du weißt nicht, wer es bekommt – dann machst Du eine Release-Notiz. Dann hat das Buch eins von diesen süßen, kleinen laufendes-Büchlein-Logos und erscheint auf der “Go hunting“- (geh auf die Jagd-) Seite. Andere Mitglieder können und werden sich jetzt auf die Suche nach diesem Buch machen.

Wenn Du Deiner Schwester oder einem Mitarbeiter ein Buch gibst oder wenn Du es einem anderen BookCrosser zusendest, dann trägst Du das in ein Journal-Eintrag ein – denn Du kennst den Empfänger bzw. Du weißt, wo das Buch hinkommt.

Allerdings hat es in der Vergangenheit viele Diskussionen gegeben und letztendlich gibt es inzwischen 2 verschiedene Release-Notizen:

in die Wildnis freilassen
Dieses entspricht das oben beschriebene, wenn der Empfänger nicht bekannt ist.

Weitergabe (Controlled Release)
Diese macht genau wie im ersten Fall eine Release-Notiz, bringt das Buch aber nicht auf der “Geh auf die Jagd”-Seite. Inzwischen gibt es sogar extra Statistiken auf dem Profil für diese Art von Release-Notiz.

Welche Variante Du wie nutzt, liegt letztendlich bei Dir. Bedenke einfach nur, dass für jedes Buch, was auf der “Geh auf die Jagd”-Seite gelangt, eventuell ein BookCrosser umsonst jagen geht, wenn das Buch letztendlich nie dort gelegen hat…