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Wie kann ich ein BookCrossing-Buch löschen?


Dafür gibt es eine einfache Antwort: gar nicht!

Natürlich gibt es Situationen, wo ein Buch am besten gelöscht werden sollte, doch BookCrossing.com sieht so was nicht vor. Und das ist gut so, weil sonst die generierte BCID verloren gehen würde.

Was also tun?

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Was ist ein Tausch?


Im Gegensatz zu Büchern, die ‘in die Wildnis’ freigelassen werden, gibt es auch Tauschaktionen unter den BookCrossers. Die meisten Tauschaktionen kommen auf eine der drei folgenden Arten zustande:

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Wieso finde ich keine ISBN in meinem Buch?


Schau zunächst auf die Rückseite des Buches und auf die ersten oder letzten Seiten, wo die Verlagshinweise stehen. Immer noch keine ISBN gefunden? Nun, dann könnte einer der folgenden Gründe die Ursache sein, dass keine ISBN vorhanden ist: Dein Buch wurde vielleicht gedruckt, bevor das ISBN-System eingeführt wurde (vor ca. 40 Jahren), oder es ist vielleicht von einem kleinen Verlag gedruckt worden, der nicht am ISBN-System teilnimmt, oder es ist eine Buchclub-Ausgabe.

Registrieren kannst Du ein solches Buch aber trotzdem, in dem Du die Suche überspringst und Titel, Autor sowie Kategorie selbst einträgst.

Suche Überspringen

Muss ich das Buch gelesen haben, bevor ich es registriere oder freilasse?


Nein, musst Du nicht.

Am Anfang wirst Du sicherlich einige Bücher haben, die Du bereits gelesen hast, und gerne freilassen möchtest, damit Du für neue Bücher wieder Platz im Regal hast.

Doch je länger Du bei BookCrossing mitmachen wirst, um so mehr Bücher werden sich letztendlich bei dir ansammeln. Freunde und Bekannte werden davon Wind bekommen und dir Bücher zustecken, damit Du diese Freilassen kannst. Oder auf dem Flohmarkt ergatterst Du eine ganze Kiste mit Bücher, wovon einige Dich persönlich interessieren, andere aber nicht.

Somit wirst Du früh oder später dazu kommen, auch Bücher zu registrieren, die Du nicht gelesen hast. Da Du dann keine eigenen Informationen zum Buch geben kannst, kannst Du immer noch den Klappentext abtippen°, damit diejenigen, die auf deinem Bücherregal schauen, wissen um was es bei dem Buch geht.

Und somit wirst Du dann auch Bücher freilassen, die Du nicht gelesen hast. Aus welchen Grund auch immer.

° Oder Du kopierst den Klappentext von eine der Amazon Websites. Allerdings solltest Du dabei darauf achten, NUR den Klappentext zu kopieren und keine der redaktionellen Beiträge von Amazon oder irgendwelche Leser/Kunden. Denn diese sind Urheberrechtlich geschützt. (Das ist der Klappentext zwar auch, aber da dies in Zusammenhand mit dem entsprechenden Buch genutzt wird, vermutlich(!) kein Aufhänger zwecks Urheberrecht)

Was ist eine BCID?


Was ist eine ISBN?


Jedes Buch, welches Du fürs BC registriert, erhält eine IDentifikationsnummer bis zu 10 Ziffern, welche einmalig ist und das Buch dadurch eindeutig definiert. Sie wird in der Regel wie folgt notiert:

123 – 45678901

Die erste Zahl (hier 123) sollte niemals in Diskussionsforen, Newsgruppen oder Emails gepostet werden – um sicherzustellen, dass niemand einen Journal-Eintrag vornehmen kann, bevor er (oder sie) im Besitz dieses Buches ist.

Die zweite Zahl (hier 45678901) reicht aus um jemanden einen Link zum Buch zur Verfügung zu stellen: http://www.bookcrossing.com/journal/45678901 (natürlich ersetzt Du diese Zahl durch die zweite Zahl der BCID Deines Buches…)

Was sind vornummerierte Etiketten? (Pre-Numbered Labels)


Normalerweise hast Du eine Buch in der Hand, welches Du für BookCrossing registrieren willst. Nachdem Du die Daten eingeben hast, bekommst Du vom System eine BCID in der Form: 123-4567890, welches Du dann im und am Buch notierst.

Mit den vornummerierte Etiketten kannst Du ein Satz BCIDs bekommen, bevor das Buch registriert wird. Der Finder eines Buches mit einer solchen BCID muss dann allerdings erst mal die Daten das Buches (Autor, Titel, Kategorie) eingeben, bevor er dann ein Journal schreiben kann.

Diese vornummerierte Etiketten haben Vor- und Nachteile:

  • Die Vorteile:
  • Du kannst egal wo ein Buch zu einem BookCrossing-Buch machen (z.B. im Urlaub)
  • Größere Mengen von Büchern lassen sich damit schnell mit eine BCID versehen
  • In einer Internetfreien Zone kannst Du trotzdem ein Buch mit eine BCID versehen
  • Es kann den Workflow beim Registrieren vereinfachen
  • Bei der Verwaltung einer OBCZ mit mehreren BookCrosser, können vornummerierte Etiketten durchaus eine Hilfe sein

  • Die Nachteile:
  • Der Finder wird zuerst aufgefordert, die Daten des Buches einzugeben – das kann ihn überfordern…
  • Jeder Satz von vornummerierte Etiketten haben den gleichen Präfix – was eventuell zur Falschzuweisung führen kann
  • Ein Buch mit einer vornummerierte BCID wird erst in Deiner Statistik der registrierten Büchern gezählt, wenn ein Finder einen Eintrag gemacht hat.
  • Es gibt in der Regel keine Release-Notiz für solche Bücher

Die Nachteile solcher BCIDs kannst Du damit entgehen, in dem Du dir die Daten des Buches merkst und diese bei nächster Gelegenheit im System nach trägst. Das kannst Du ganz einfach machen, in dem Du einen Journal-Eintrag für eine solche BCID machst – das System wird dich dann auffordern, die Daten des Buches einzugeben.

Diese vornummerierte Etiketten gibt es hier in 10er oder 100er Block, jeweils 10 Etiketten pro Blatt als PDF-Datei. Wenn Du diese BCIDs lieber auf eigenen Etiketten verwenden möchtest, kannst Du diese BCIDs einfach auf Deine Etiketten übertragen. Zudem wird geraten niemals ein 100er Block zu nehmen, sondern lieber 10x den 10er Block – so bekommst Du zumindest 10 verschiedene Präfixe, welches die Gefahr beim vertippen verringert.

Können auch Bücher aus einer Bibliothek registriert werden?


Nun, dazu gibt es verschiedene Meinungen. Anscheinend gibt es keine schlüssige Regel dazu, was registriert werden darf und was nicht, und je weiter sich das BookCrossing entwickelt hat, um so mehr haben die Mitglieder angefangen, ihre “Bücherregale” für persönliche Zwecke zu nutzen.

Einige registrieren jedes Buch, das sie besitzen, auch die, die sie gar nicht aus der Hand geben wollen. Ihr Gedanke dabei ist, das sie ggf. ihre Meinung ändern könnten, aber vor allem, anderen mitzuteilen, was sie gelesen haben und was sie davon halten. Weswegen zum späteren Zeitpunkt den Status “PC“, also “Personal Collection” bzw. “Persönliche Sammlung” eingeführt wurde.

Andere wiederum registrieren ausschließlich Bücher, die sie auf jeden Fall freilassen werden. Und manche registrieren Bücher aus Bibliotheken, um auf diese Weise festzuhalten, was sie so gelesen haben. Wir gehen davon aus – und hoffen! – dass sie kein Bibliothekseigentum als BookCrossing-Buch zum Freilassen kennzeichnen.